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Klassische Kühlkreisläufe in der Industrie

Unabhängig von der Größe der Anlage ergeben sich häufig Probleme durch die Qualität des Kühlwassers. Verunreinigungen (z.B. Algen) oder auch die üblichen Wasserinhaltstoffe (z.B. Kalkbildner - die sog. Härte) schlagen sich als Ablagerungen vornehmlich an der wärmsten Stelle nieder: dem Werkzeug, der Kältemaschine oder dem Temperiergerät. Oft wird dies erst durch die Produktion von Ausschuss festgestellt. Diese Kosten und Ausfallzeiten lassen sich durch Optimierung der Wasserqualität vermeiden! Auch das Auftreten von Korrosion bereitet vielen Betreibern Probleme. Korrosion entsteht sehr häufig an den unterschiedlichen metallischen Werkstoffen der vorhandenen Kühlleitungen und Werkzeuge - jedoch auch dem kann man mit geringem Aufwand begegnen:

Wasserseitige Problemlösung mit Trennmodul:

Die naheliegende Konsequenz des oben beschriebenen ist die Versorgung der Temperiergeräte bzw. der Werkzeuge mit möglichst sauberem Wasser. Mit verschiedenen Leistungsstufen kommt hier das Trennmodul als kleinste Einheit der Systemtrennung zum Einsatz. In einer kompakten Einheit sind alle Komponenten für eine Kreislauftrennung zusammengefasst (mit Wärmetauscher, Becken als Puffer, Pumpe, Wassernachspeisung). Der "saubere Kreislauf" wird mit bester (vollentsalzter) Wasserqualität und Korrosionsinhibitor gefahren - die Verkalkung der Temperiergeräte und der Werkzeuge gehört ebenso der Vergangenheit an, wie Korrosion und Lochfraß in dem gesamten Wasserkreislauf. Das Trennmodul ist eine anschlussfertige Einheit und kann mit verschiedenen Ausstattungen flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.


Mischbettpatrone:

Wenn ein abgetrennter Kreislauf mit Frischwasser gefüllt wird, müssen auftretende Verluste (z.B. durch Umklemmen von Temperiergeräten) durch die Nachspeisung von vollentsalztem Wasser wieder aufgefüllt werden. In den meisten Fällen ist dazu eine Mischbettpatrone ausreichend. Die Kapazität liegt je nach Rohwasserqualität  zwischen 1800 bis 6000 l VE-Wasser. In einer Mischbettpatrone wird das Nachspeisewasser durch ein Bett aus Anionen und Kationen-Harz geleitet. Das Harz nimmt die Ionen der im Wasser gelösten Salze auf - das Wasser wird vollentsalzt. Ist das Harz erschöpf (Anzeige durch Leitwertmeßgerät), wird die Patrone zur Regeneration eingeschickt und kommt danach erneut zum Einsatz. Geschlossene oder halboffene Wasserkreisläufe sind jedoch nicht hermetisch (Sauerstoff-) dicht, können pH-Wert Änderungen erfahren und sind fast immer aus verschiedensten metallischen Werkstoffen. Deshalb wird gleichzeitig ein besonders wirkungsvoller Korrosionsinhibitor zu gespeist, der dem Wasser die restliche Aggressivität nimmt und gleichzeitig den Kreislauf mit einer schützenden und temperaturleitenden Schutzschicht überzieht.

Umkehrosmose:

Bei größerem Wasserbedarf (mehr als ca. 75 Liter pro Tag) kommt aufgrund geringerer Betriebskosten eine Umkehr-Osmose-Anlage zum Einsatz. Das Herz einer Umkehr- oder Revers-Osmose-Anlage sind die Hochdruck-Wickel-Module in denen mit einer Hochdruckpumpe dem Nachspeisewasser reines Wasser entnommen wird. Die im Wasser gelösten Salze konzentrieren sich immer weiter auf, so dass aus dem Nachspeisewasser etwa 50 bis 90 % VE-Wasser gewonnen werden. Das Konzentrat, also die Ansammlung der unerwünschten Inhaltsstoffe, wird umweltfreundlich in die Kanalisation geleitet (Schließlich wurde das Konzentrat aus Trinkwasser gewonnen).

Leitfähigkeitsgeregelte Absalzautomatik mit Bioziddosierung:

Die Effizienz des Kühlturms liegt in dem verdunstenden Wasser begründet, durch welches das Maximum an Wärme abgegeben werden kann. In dem verbleibenden Wasser reichern sich sämtliche Inhaltsstoffe an, da diese natürlich nicht verdunsten. Bei Überschreiten einer bestimmten Grenze fallen diese Salze als Kalkablagerungen (Wasserstein) an den Wärmetauscherflächen aus. Deshalb wird für jeden Kühlturmkreislauf eine Absalzeinrichtung benötigt, die die Eindickung des maximal zulässigen Salzgehaltes im Systemumlaufwasser qualitätsabhängig (Leitfähigkeit) regelt. Die Zugabe eines Härtestabilisators verhindert zum einen die Bildung von Ablagerungen und reduziert zum anderen die Wasserkosten, da erst später Wasser ausgetauscht (absalzen) werden muss. In die Entwicklung der leitfähigkeitsgeregelten Dosier-, Organik- und Absalzautomatik AbSalzController ASC - PILOT 3 haben wir unsere gesamte Kompetenz eingebracht. Neben der leitfähigkeitsgeregelten Absalzung des eingedickten  Umlaufwassers erfolgt die Dosierung eines Härtestabilisators/Korrosionsschutzinhibitors mengenproportional zum Nachspeisewasser. Die Stoßdosierung eines Biozides in das Umlaufwasser ist mit allen gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verfahrenstechnisch erforderlichen Abläufen möglich. Die Uhrzeiten (ein oder zweimal täglich) der möglichen Stoßdosierungen an bis zu 7 Wochentagen sind frei wählbar. Auftretende Störungen werden mit Art des Fehlers, sämtlichen aktuellen Parametern sowie Datum und Uhrzeit der Entstehung/Wegfall der Störung gespeichert. Dies ersetzt die Führung eines sonst erforderlichen Betriebstagebuches. Einzigartige intelligente Funktionen des ASC-PILOT 3 für wasserführende Systeme helfen nicht nur unnötige Betriebskosten zu vermeiden, sondern können auch mit frühzeitigem Hinweis auf Störungen im Kühlsystem Produktionsausfälle verhindern oder  vermindern. Die verfahrenstechnischen Parameter können vom Anwender mit dem beleuchteten Textdisplay auf einfache Art und Weise eingegeben und jederzeit problemlos verändert werden. Die Bedienung und das Auslesen der integrierten Historie mit einem PC vor Ort oder mittels eines Modems mit der zum Lieferumfang gehörenden Visualisierungssoftware ist mühelos. Treten Fragen auf, kann auch der Service schnell per Modem helfen oder aktualisierte Software überspielen.

 

Folgendes gehört zum Lieferprogramm:

  • Kühlsysteme
  • Kompaktlösungen
  • Containerlösungen
  • Edelstahlkühltürme
  • GFK-Kühltürme
  • Luft-Wasser-Kühler
  • Kältemaschinen

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